Fit in den Herbst – Gesundheits-Check für Ihr Tier

Der Sommer verabschiedet sich, die Tage werden kürzer und kühler – und mit dem Herbst kommen neue Herausforderungen für die Gesundheit Ihres Tieres. Nasse Böden, Laubhaufen, Wildfrüchte am Wegesrand und sinkende Temperaturen sorgen für ein verändertes Umfeld, das spezifische Risiken mit sich bringt. Wer jetzt vorausschauend handelt, tut seinem Tier etwas Gutes.

Foto KI-generiert
Herbstliche Gefahren, die oft unterschätzt werden
Kastanien und Eicheln:
Viele Hunde fressen neugierig Kastanien oder Eicheln – beide können zu ernsthaften Magen-Darm-Problemen führen. Eicheln enthalten Tannine, die bei größeren Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen können. Achten Sie auf Ihrem Spaziergang darauf, was Ihr Hund aufnimmt.
Pilze:
Im Herbst sprießen Pilze auf Wiesen und in Wäldern – viele davon sind für Tiere hochgiftig. Da Hunde häufig neugierig schnuppern und naschen, ist Vorsicht geboten. Pilzvergiftungen können lebensbedrohlich sein und erfordern sofortige tierärztliche Hilfe.
Nasse und kalte Böden:
Besonders ältere Tiere, Tiere mit Gelenkproblemen oder kurzhaarige Rassen leiden unter Kälte und Nässe. Achten Sie auf Anzeichen wie Steifheit, Hinken oder Unwillen zur Bewegung.
Dunkelheit und Sichtbarkeit:
Kürzere Tage bedeuten mehr Spaziergänge in der Dämmerung oder Dunkelheit. Reflektierende Halsbänder oder Leuchten erhöhen die Sicherheit für Sie und Ihr Tier.
Zugluft und Temperaturschwankungen:
Besonders für Heimtiere wie Kaninchen und Meerschweinchen können Temperaturschwankungen und Zugluft gefährlich werden. Überprüfen Sie die Unterbringung Ihrer Kleintiere rechtzeitig.
Der Herbst – idealer Zeitpunkt für den Gesundheits-Check
Der Herbst ist ein hervorragender Zeitpunkt für eine allgemeine Vorsorgeuntersuchung. Wir überprüfen:
Allgemeinen Gesundheitszustand und Körpergewicht
Impfstatus und eventuelle Auffrischungen
Gebiss- und Zahngesundheit
Gelenke und Bewegungsapparat – besonders bei älteren Tieren
Parasitenstatus und Entwurmung
Fell- und Hautzustand vor der kalten Jahreszeit
Ein Herbst-Check zahlt sich aus:
Erkrankungen, die im Frühstadium erkannt werden, lassen sich oft einfacher und schonender behandeln.
Parasitenprävention im Herbst
Zecken sind auch im Herbst noch aktiv – bis zu Temperaturen von rund 7 Grad Celsius bleiben sie ein Thema. Auch Flöhe finden in warmen Innenräumen ideale Bedingungen. Welche Schutzmaßnahmen für Ihr Tier in der Herbstsaison sinnvoll sind, besprechen wir gerne individuell mit Ihnen.
Ernährung anpassen
Mit sinkenden Temperaturen und veränderter Aktivität kann sich auch der Energiebedarf Ihres Tieres verändern. Ob und wie die Ernährung angepasst werden sollte, hängt von Tierart, Alter, Gewicht und Aktivitätslevel ab. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne individuell.
Sie möchten einen Herbst-Check für Ihr Tier vereinbaren? Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.
Ihre Tierarztpraxis Samonina

Kommentare